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Unsere Anlage

Von sieben Parzellen zu etwa 60 Gärten

Die Kleingartenanlage „Am Sonnenhang“ e. V. besteht seit 1989 und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Aus ursprünglich 7 Parzellen wurde mittlerweile eine Kleingartenanlage mit etwa 60 Gärten. Eine Besonderheit dieser vergleichsweise jungen Kleingartenanlage ist die großzügige Gestaltung der öffentlichen Flächen zwischen den Parzellen. Zahlreiche Wege mit begleitenden Grünstreifen sowie gestalteten Platzflächen und kleinen Biotopinseln schaffen eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität.

Integration

Die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen mehrerer Nationen ist neben der Gartennutzung ein Hauptanliegen des Kleingartenvereins, denn die Beschäftigung mit Natur und Garten schafft „Heimat“. Die Anlage liefert den Beweis dafür, dass es trotz des hohen Anteils von Pächtern ausländischer Herkunft möglich ist, eine Anlage nach den Vorgaben des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG) zu führen und den Gedanken des „Social Gardenings“ in hervorragender Weise zu erfüllen.

Social-Gardening-Motiv „Gemeinsam gärtnern – zusammen wachsen“ mit vielfältiger Gruppe beim Gärtnern im Gemeinschaftsbeet
Social Gardening – gemeinsam gärtnern

Wettbewerbssieger

Die Kleingartenanlage „Am Sonnenhang“ e. V. ist eine echte Besonderheit. Im Jahr 2000 wurde sie Sieger des hessischen Landeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“. Im Jahr 2002 erhielt die Anlage im 20. Bundeswettbewerb eine Goldmedaille und einen Sonderpreis für besonders engagierte Arbeit zur Integration ausländischer Mitbürger.

Urkunde mit Goldmedaille und Sonderpreis für die Integration ausländischer Mitbürger im 20. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau 2002“ (Fulda, Kleingartenanlage „Am Sonnenhang“)
Goldmedaille und Sonderpreis, 20. Bundeswettbewerb 2002

Ökologie für Jung und Alt

Die Kleingärtner legen Wert auf Ökologie. Mit Liebe und Sorgfalt werden hier im naturgemäßen Anbau Salat, Gemüse und Obst für den Eigenbedarf angebaut. Hinweistafeln erklären die Biotope und verdeutlichen, wie wichtig der schonende Umgang mit der Natur ist. Auch andere Gestaltungselemente wie die Quittenallee und die großzügig angelegte Streuobstwiese zeugen von der nachhaltigen Nutzung in dieser Kleingartenanlage und machen sie zu einem gelungenen Beispiel des Miteinanders von Mensch und Natur. Die räumliche Nähe zu Wohnsiedlungen bietet den Vereinsmitgliedern und Gästen zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung, Erholung und Freizeit und gibt unzähligen Familien die Kraft, sich von den Zwängen des Berufslebens sowie des Alltags befreien zu können.

Apfelbaum, beladen mit reifen roten und gelb-grünen Äpfeln
Apfelbaum in der Streuobstwiese